Gleich vorne weg wollen wir darauf hinweisen, dass die folgenden Bilder nur zur groben Orientierung dienen. Jeder Baum un somit jedes Massivholzbrett hat seinen eigenen Charakter in Farbe, Maserung und Form. Daher ist es unmöglich z.B ein Massivholzbett immer gleich aussehen zu lassen. Und so soll es ja auch sein.

Wer einen besseren Einblick in die Vielfalt der verschiedenen Holzarten haben will, dem empfehlen wir auf einen Besuch bei uns in der Werkstatt vorbeizukommen.

 

Als Schwarznuss lässt sich der Amerikanische Nussbaum bezeichnen, der seit dem 18. Jahrhundert auch in Westeuropa kultiviert wird. Schwarznuss wurde vornehmlich entlang der Donau auf heute ungarischem und kroatischem Staatsgebiet angepflanzt, um den Grundwasserspiegel zu senken. Die fruchtbaren Böden und das relativ milde Klima begünstigen ein regelmässiges, üppiges Wachstum. Schwarznüsse zeichnen sich durch eine grossflächig ausgeprägte Kernholzbildung, eine regelmässige hell- bis dunkelbraune, selten violettbraune Farbgebung sowie astfreie, geradschaftige Stämme von bis zu 10 m Länge aus.

Als Schwarznuss lässt sich der Amerikanische Nussbaum bezeichnen, der seit dem 18. Jahrhundert auch in Westeuropa kultiviert wird. Schwarznuss wurde vornehmlich entlang der Donau auf heute ungarischem und kroatischem Staatsgebiet angepflanzt, um den Grundwasserspiegel zu senken. Die fruchtbaren Böden und das relativ milde Klima begünstigen ein regelmässiges, üppiges Wachstum. Schwarznüsse zeichnen sich durch eine grossflächig ausgeprägte Kernholzbildung, eine regelmässige hell- bis dunkelbraune, selten violettbraune Farbgebung sowie astfreie, geradschaftige Stämme von bis zu 10 m Länge aus.

Zu den bekanntesten Vertretern der Eiche zählt die Spessarteiche. Es handelt sich dabei mehrheitlich um über 500 Jahre alte Traubeneichen, die gemischt mit Buchen angepflanzt wurden. Die Buche als dominante Baumart zwingt die Eiche, ihre gesamte Kraft in das Höhenwachstum zu investieren. Deshalb sind die Deutschen Eichen oft lang, astarm und wenig abholzig. Selbst die vereinzelten Äste werden relativ gerade umwachsen. Das Breitenwachstum ist spärlich, was sich in feinen Jahrringen widerspiegelt. Grund dafür sind die kargen, sandhaltigen Böden. Sie sind auch verantwortlich für die helle Holzfarbe.

Zu den bekanntesten Vertretern der Eiche zählt die Spessarteiche. Es handelt sich dabei mehrheitlich um über 500 Jahre alte Traubeneichen, die gemischt mit Buchen angepflanzt wurden. Die Buche als dominante Baumart zwingt die Eiche, ihre gesamte Kraft in das Höhenwachstum zu investieren. Deshalb sind die Deutschen Eichen oft lang, astarm und wenig abholzig. Selbst die vereinzelten Äste werden relativ gerade umwachsen. Das Breitenwachstum ist spärlich, was sich in feinen Jahrringen widerspiegelt. Grund dafür sind die kargen, sandhaltigen Böden. Sie sind auch verantwortlich für die helle Holzfarbe.

Der Begriff Kernesche steht nicht für eine Eschenart, sondern für eine farblich differenzierte Ausprägung zwischen Kern- und Splintholz. Während das Splintholz gewohnt weisslich bleibt, kann die Esche im reifen Alter ab rund 60 Jahren einen dunklen, meist graubraunen Kern bilden. In den Kohleförderungsgebieten der Slowakei prägt sich dieser Kern zeitweise gelb-braun-schwarz geadert aus und deutet auf die botanische Verwandtschaft mit dem Olivenbaum hin. Man spricht hier von Oliveschen. Erfahrungsgemäss bilden Eschen, die auf eher trockenen Kalkböden wachsen, die ausdrucksstärksten Kernfärbungen aus. Ausser bei der Bergesche verlaufen diese selten regelmässig entlang von Jahrringgrenzen. Im Wald sieht man einer Esche die Kernbildung nicht an. Es gibt jedoch Gebiete, in denen die Eschen offenbar zu vermehrter Farbkernbildung neigen. Dazu zählen beispielsweise die südlich gerichteten Anhöhen Ostfrankreichs.

Der Begriff Kernesche steht nicht für eine Eschenart, sondern für eine farblich differenzierte Ausprägung zwischen Kern- und Splintholz. Während das Splintholz gewohnt weisslich bleibt, kann die Esche im reifen Alter ab rund 60 Jahren einen dunklen, meist graubraunen Kern bilden. In den Kohleförderungsgebieten der Slowakei prägt sich dieser Kern zeitweise gelb-braun-schwarz geadert aus und deutet auf die botanische Verwandtschaft mit dem Olivenbaum hin. Man spricht hier von Oliveschen. Erfahrungsgemäss bilden Eschen, die auf eher trockenen Kalkböden wachsen, die ausdrucksstärksten Kernfärbungen aus. Ausser bei der Bergesche verlaufen diese selten regelmässig entlang von Jahrringgrenzen. Im Wald sieht man einer Esche die Kernbildung nicht an. Es gibt jedoch Gebiete, in denen die Eschen offenbar zu vermehrter Farbkernbildung neigen. Dazu zählen beispielsweise die südlich gerichteten Anhöhen Ostfrankreichs.

Den sogenannten Europäischen Nussbaum bezeichnet Girsberger als Französischen Nussbaum, weil er mehrheitlich in Frankreich wächst. Teilweise ist er auch in den West- und Ostkarpaten oder auf dem Balkan anzutreffen. Charakteristisch für den Französischen Nussbaum ist seine Vielfarbigkeit, die von verschiedenen Braunüber Violett- bis hin zu Purpurtönen reicht und je nach Bodenbeschaffenheit sogar grünliche oder gräuliche Färbungen aufweist. Die schönsten Französischen Nussbäume stehen auf rund 400 m ü. M., auf der ersten Anhöhe entlang einiger Flussgebiete. Dort treiben die Nussbäume einerseits im Frühjahr später aus und sind andererseits im Winter oft von milder Luft umströmt, was das Risiko von Frostrissen verkleinert.

Den sogenannten Europäischen Nussbaum bezeichnet Girsberger als Französischen Nussbaum, weil er mehrheitlich in Frankreich wächst. Teilweise ist er auch in den West- und Ostkarpaten oder auf dem Balkan anzutreffen. Charakteristisch für den Französischen Nussbaum ist seine Vielfarbigkeit, die von verschiedenen Braunüber Violett- bis hin zu Purpurtönen reicht und je nach Bodenbeschaffenheit sogar grünliche oder gräuliche Färbungen aufweist. Die schönsten Französischen Nussbäume stehen auf rund 400 m ü. M., auf der ersten Anhöhe entlang einiger Flussgebiete. Dort treiben die Nussbäume einerseits im Frühjahr später aus und sind andererseits im Winter oft von milder Luft umströmt, was das Risiko von Frostrissen verkleinert.

Wie der Name sagt, wächst diese Ulmenart meist freistehend. Der Einfluss von Wind und Wetter ist denn auch verantwortlich für einen unruhigen Jahrringverlauf. Die Feldulme bildet oft viele Äste aus und dürfte unter den Ulmenarten am farbintensivsten ausgeprägt sein. Dafür sorgen die Anordnung der rötlichbraunen Poren und die glänzend wirkenden Markstrahlen im hellbraunen Frühholz sowie beinahe schwarze Adern, die auf mineralische Einflüsse beispielsweise von den kohlehaltigen Böden der Karpaten zurückzuführen sind.

Wie der Name sagt, wächst diese Ulmenart meist freistehend. Der Einfluss von Wind und Wetter ist denn auch verantwortlich für einen unruhigen Jahrringverlauf. Die Feldulme bildet oft viele Äste aus und dürfte unter den Ulmenarten am farbintensivsten ausgeprägt sein. Dafür sorgen die Anordnung der rötlichbraunen Poren und die glänzend wirkenden Markstrahlen im hellbraunen Frühholz sowie beinahe schwarze Adern, die auf mineralische Einflüsse beispielsweise von den kohlehaltigen Böden der Karpaten zurückzuführen sind.

Die Waldkirsche ist eine ausgesprochene Lichtbaumart und bevorzugt ein mildes Klima sowie sandige und nährstoffreiche Böden. Waldkirschen aus südlichen Gebieten werden vielfach als regelmässiger strukturiert und farblich ausdrucksstärker empfunden. Insbesondere bei Stämmen aus kroatischen und rumänischen Laubmischwäldern, aus den Ebenen der Save und aus Teilen Bosniens ist die weitläufig geschätzte zartrötliche bis lachsfarbige Kernfärbung häufig anzutreffen. Das hellere, oft gelblichbeige Splintholz gleicht sich mit der Zeit dem Kernholz an. Dieser natürliche Prozess kann durch einefeuchte Lagerung des Rundholzes sowie eine dezente Dämpfung ein Stück weit vorweggenommen werden. Wir achten darauf, möglichst keine freistehenden Kirschbäume zu beschaffen: Deren Holz ist vielfach mit hohen Grünanteilen versehen und durch die verstärkte Kronenbildung mit feinen und schwarz verwachsenen Ästen übersät. Waldkirschen verlangen nach einer schonenden Trocknung, weil sie sich leicht werfen.

Die Waldkirsche ist eine ausgesprochene Lichtbaumart und bevorzugt ein mildes Klima sowie sandige und nährstoffreiche Böden. Waldkirschen aus südlichen Gebieten werden vielfach als regelmässiger strukturiert und farblich ausdrucksstärker empfunden. Insbesondere bei Stämmen aus kroatischen und rumänischen Laubmischwäldern, aus den Ebenen der Save und aus Teilen Bosniens ist die weitläufig geschätzte zartrötliche bis lachsfarbige Kernfärbung häufig anzutreffen. Das hellere, oft gelblichbeige Splintholz gleicht sich mit der Zeit dem Kernholz an. Dieser natürliche Prozess kann durch einefeuchte Lagerung des Rundholzes sowie eine dezente Dämpfung ein Stück weit vorweggenommen werden. Wir achten darauf, möglichst keine freistehenden Kirschbäume zu beschaffen: Deren Holz ist vielfach mit hohen Grünanteilen versehen und durch die verstärkte Kronenbildung mit feinen und schwarz verwachsenen Ästen übersät. Waldkirschen verlangen nach einer schonenden Trocknung, weil sie sich leicht werfen.